Im Jahre 1956  
-  die R 26 hatte gerade die R 25/3 abgelöst und ich war gerade mal 3 Jahre alt -  erwarb mein Onkel  diese Maschine bei einem BMW-Händler in Wernberg. 
Anfang der 60-iger Jahre übernahm sie ein weiterer Onkel von mir. Wenige Jahre später ging sie in den Besitz meines Vaters über, 
der ebenfalls ein leidenschaftlicher Motorradfahrer ist.
Seit 1971 habe auch ich selbst das große Vergnügen mit dieser Maschine. Sie war also immer in "Familienbesitz", was für uns Oldtimer-Fans sicherlich besonders reizvoll ist.
Anfänglich gab es einige technische Probleme, die ich aber im Laufe der Jahre immer besser in den Griff bekam. Ich kann ehrlich gesagt gar nicht mehr sagen, wie oft ich die Maschine zerlegt habe, bis alles in weitgehend einwandfreiem Zustand war.
Zum Glück gibt es ja inzwischen recht gute Adressen für Ersatzteile.
Meine R 26 springt im Alter von 44 Jahren immer noch willig an.
Sie "futtert" ca. 3,3 l Normal-Benzin auf 100 km, ist also dem  3-Liter-Fahrzeug trotz seiner alten Tage schon sehr nahe.